Keine Bühne für Burschis!

Am 19. Oktober fand, wie jedes Jahr, der Erstsemesterempfang der Universität Osnabrück in der Stadthalle statt. Neben unterschiedlichen Initiativen und Hochschulgruppen war dieses Jahr erstmalig die Burschenschaft Arkadia Mittweida mit einem Stand anwesend. Burschenschaften, Landsmannschaften und Studentenverbindungen stehen und standen in einer nationalistischen, antifeministischen, sexistischen und rassistischen Tradition und verbreiten eben diese. Sie sind ein elitärer Männerhaufen. Besonders die Burschenschaft Arkadia Mittweida fiel in der Vergangenheit immer wieder auf. So nahmen sie beispielsweise an den Pegida-Protesten in Dresden teil, luden den Rassisten Kuhlmann in ihr Burschenschaftshaus ein und bewarben eine Veranstaltung mit dem rechtsradikalen Kader Jürgen Elsässer in Bielefeld.

Fehlinformationen und Unterstützung

Im Vorhinein werden die Hoschulgruppen und Initiativen in Form einer Liste informiert, welche Organisationen an der Erstsemesterbegrüßung teilnehmen. Die Burschenschaft Arkadia Mittweida war auf besagter Liste nicht aufgeführt und bis fünf Minuten vor Beginn der Veranstaltung wurde der Stand freigehalten und erst dann erschienen die Burschenschaftler. Es scheint, dass die Anwesenheit der Burschenschaft von den Zuständigen der Universitätsleitung gegenüber anderen Initiativen und Hoschulgruppen gezielt verheimlicht wurde, in jedem Fall wussten die Organisator*innen der Begrüßung davon, dass Arkadia Mittweida einen Stand haben wird, waren sie es doch, die ihnen den Stand zugesagt haben. Auch im Nachhinein wäre es möglich gewesen, die Rechtsradikalen wieder auszuladen. Ganz konkret unterstützten die Verantwortlichen damit rechte Positionen.

Protest geht auch in der Stadthalle

Wir fordern die Organisator*innen der Erstsemesterbgrüßung auf, sich zu diesem Thema zu verhalten. Sollte es nicht zu einer verbindlichen Zusagen kommen, dass bei der kommenden Begrüßung im nächsten Jahr weder die Bruschenschaft noch die Landsmannschaft oder Studentenverbindungen anwesend sein werden, werden wir uns auf Protest vorbereiten und Widerstand leisten.

 

Keine Bühne für Rechte! Keine Bühne für Burschis!

Nationalismus, Antifeminismus und Rassismus sind keine Alternative!

 

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Kritische Ersti-Wochen vom 24.10.2016 – 05.11.2016

Vom 24.10.2016 bis zum 05.11.2016 finden zum ersten Mal die kritischen Ersti-Wochen statt.

Eine Woche nach der offiziellen Ersti-Woche wollen wir ein Angebot für neue Studierende (und alle anderen Interessierten*) schaffen, sich mit linker Theorie und Praxis (nicht nur) in Osnabrück vertraut zu machen. Mit 20 Terminen an 11 Tagen wird für jede*n etwas dabei sein und es gibt viele Möglichkeiten, nette Menschen und Gruppen kennenzulernen und  Kontakte zu knüpfen. Los geht’s am Montag, den 24.10. mit einer Einführung in die Kapitalismuskritik im Raum 22/106.

Weitere Informationen und Termine findet ihr im heft oder auf dem plakat!

Wir freuen uns auf viele spannende und interessante Vorträge/Workshops/Diskussionen etc.

 

 

 

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StuRa + News

Die nächste StuRa-Sitzung findet am 29.10.14 um 16Uhr im Raum 15/E07 statt. Es wird unter anderem um die Klage gegen den AStA (http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2014/08/21/rechtsextremer-student-scheitert-mit-antrag-asta_16894), das geplante Studierendenzentrum, das Fairytale Festival, diverse Berichte des AStAs und der Gremien und die Nachwahl der/s Finanzreferent/in gehen.

Weitere Neuigkeiten:

Die Universität führt in diesem Semester ein Pilotprojekt zum Urheberrecht (§52a UrhG) durch: Danach dürfen in universitärer Lehre genutzte digitale Texte und Bücher nur noch einen gewissen (kleinen) Umfang haben, und müssen einzeln erfasst und pro Student/in und Seite an die VG Wort bezahlt werden.

In diesem Pilotprojekt soll die Durchführbarkeit der Einzelmeldungen und der Einschränkung des Umfangs von in der Lehre nutzbarem Material geprüft werden.

Nach aktueller Einschätzung vieler Dozent/innen und Student/innen würde diese erhebliche Einschränkung in der Lehre zum Tod von StudIP (über das die Studie ausschließlich läuft) führen und eine Rückkehr zur Papierform zur Folge haben, da die Einzelmeldungen den Zeitaufwand des Einstellens von Dateien auf StudIP immens vergrößern und viele Texte aufgrund ihres Umfangs schlicht nicht mehr hochgeladen werden dürfen.

Weitere Informationen dazu findet ihr hier: http://www.virtuos.uni-osnabrueck.de/Projekte/Pilot52a

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Semesteranfang

Ab dem nächsten Semester findet ihr, nach einiger Zeit der Online-Abstinenz, hier wieder die neuesten Infos zur Hochschulpolitik und unserer Arbeit an der Uni. Die Ersti-Woche beginnt am 06.10.2014. In der Woche danach, also ab dem 13.10.2014 beginnen dann die Lehrveranstaltungen des neuen Semesters.

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StuPa-Wahlen am 14./15. Juni 2010

Für einen emanzipatorischen, antisexistischen, antirassistischen Umgang an einer Hochschule für Alle!

Kleine Strolche wählen.

Bildet Euch!

Bildet Andere!

Bildet Banden!

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Veranstaltung „Überwachung und soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert“

Am Mittwoch den 16.01.2008 findet um 19.30 Uhr im Schloß (11/216) eine Veranstaltung zum Thema Überwachung statt.
Diskustiert wird mit Rechtsanwalt Peer Stolle, Mitglied der RAV und Mitautor des Buches „Die Sicherheitsgesellschaft. Soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert“.

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Aktuelles

:: Aktuelles, Skandalöses & Profanes frischer Wind im AStA – Bericht der Stupa-Sitzung vom 14.06.06
Die Sitzung des Studierendenparlaments begann diesen Mittwoch außerordentlich früh, so konnten alle Fußballbegeisterten pünktlich zum WM-Spiel Tunesien – Saudiarabien vorm Bildschirm sitzen.

Langzeitgebühren und Gremientätigkeit
Zunächst löste ein Antrag der Juso-Hochschulgruppe eine längere Diskussion aus: vorgeschlagen war die Einrichtung eines Titels im AStA-Haushalt zur Bezahlung der ersten beiden langzeitgebührenpflichtigen Semester ab 2007 für (Co-) Referentinnen und Referenten sowie die Senatorinnen und Senatoren. Eine Belohnung für ehrenamtliche Tätigkeit in der studentischen Selbstverwaltung ist sinnvoll und notwendig. Und zwar im Sinne eines finanziellen Ausgleichs für eine Zeit, in der Scheinerwerb und Prüfungen nicht im Vordergrund stehen können. Das böse Erwachen mit Langzeitstudiengebühren, die anfallen, wenn Studierende ihre Zeit an der Uni nicht nur mit zielstrebiger Zurichtung auf die Anforderungen der freien Marktwirtschaft verbringen, ist mit der Abschaffung der Gremiensemester ohnehin schon Realität geworden. Was aber von einigen Stupa-Mitgliedern als „richtiges Zeichen“ gedeutet wurde, ist vielmehr die Kompensation ehemals universitärer Gelder, die nun die Studierenden aus ihrem eigenen Etat abzweigen wollen. Es ist ganz im Gegenteil ein völlig irriges Zeichen, wenn der Landesregierung signalisiert wird, die Studierenden gleichen die Einsparungen für Bildung schon selber aus. Im Senat der Universität wurde von den studentischen Senatoren und der beratenden „AG Studiengebühren“ bereits gefordert, eine finanzielle Entschädigung für Gremientätigkeit weiter zu gewährleisten. Das Studierendenparlament einigte sich darauf, diesen Forderungen nicht vorzugreifen und verschob die Abstimmung des Juso-Antrags.

AStA-Wahl
Nachdem der alte AStA entlastet wurde und allen Referentinnen und Referenten besonderer Dank ausgesprochen wurde, wählte das Studierendenparlament ein neues AStA-Team.
Im kommenden AStA-Jahr wird es 8 volle Referatsstellen und 5 Co-Referatsstellen geben. Neu ist die Einrichtung eines Referats für Ökologie, Nachhaltigkeit und Verkehr, das auf Wunsch der grünen Hochschulgruppe gegründet wurde. Außerdem bekommt das Referat für Öffentlichkeit ein Co-Referat dazu. Daneben bleiben die Referate für Soziales, für Finanzen, für Fachschaften und für Kultur erhalten. Die Kleinen Strolche schickten drei Kandidatinnen und Kandidaten für das Referat für Internationales ins Rennen: zwei Strolche werden sich zusammen mit einer befreundeten unabhängigen Kandidatin die beiden Referatsstellen teilen und sich von nun an mit inter- und antinationalen Aspekten rund um die Uni befassen. Geplant sind unter anderem Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch internationaler Studierender, eine Veranstaltung zum Thema Burschenschaften sowie zu Islamismus und Antisemitismus. Die Kleinen Strolche begrüßen sehr, dass der neue Referent für Hochschulpolitik bereits angekündigt hat, sich für einen landesweiten Studiengebührenboykott zu engagieren. In diesem Zusammenhang wiesen die Kleinen Strolche auf die Möglichkeit einer Einrichtung eines Treuhandfonds zum Gebührenboykott hin. Weitere Informationen dazu sind per Mail bei uns zu erfragen.

rauchfreie Mensen
Ein studentischer Vertreter aus den Gremien des Studentenwerks berichtete, dass dort derzeitig diskutiert wird, die Mensen am Westerberg und am Schloss vollständig rauchfrei zu machen. Dazu wurde ein Meinungsbild der Stupa-Parlamentarierinnen und Parlamentarier erfragt. Eine Mehrheit sprach sich für das Recht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studentenwerks auf einen rauchfreien Arbeitsplatz aus. Raucherinnen und Raucher sollen aber trotzdem nicht aus der Mensa verdrängt werden, räumliche Trennungen sind vorzuziehen und erfüllen an manchen Stellen bereits ihren Zweck.

Lehrmittelverkauf
Nach der letzten Stupa-Sitzung hatte sich eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern von Jusos, RCDS, den Grünen und dem Finanzreferenten gebildet, um die Rahmenbedingungen des AStA-Lehrmittelverkaufs zu überprüfen. Der Verkauf an der Westerbergmensa Di. und Do. 12:30-14:00 Uhr, sowie im EW-Gebäude Mi. 11:00 – 13:00 Uhr und Do. von 11:00 – 13:00 Uhr, ist an der Uni nur wenig bekannt. Ein Preisvergleich der Arbeitsgruppe bestätigte, dass der Lehrmittelverkauf immer noch eine zentrale und preiswerte Verkaufsstelle für sämtlichen Bürobedarf ist. Es soll verstärkt Werbung gemacht werden.

26.01.06 – Rien ne va plus – Bericht von StuPa-Wahl Januar 2006
Während Daimler/Chrysler seine Entlassungseffizienz um 6000 erhöht, CIA und BND vor Kritik in Deckung gehen, hunderte von InternetuserInnen sich Hausdurchsuchungen gefallen lassen müssen und die Politische Klasse der BRD pseudoratlos über die Erfrierungstoten der letzten Tage simpelt, geht der Uni-Betrieb seinen gewohnten Trott. Immerhin haben die StuPa-Wahlen einen bescheidenen Hauch des Politischen in die Hörsäle geblasen und vielleicht den einen oder die andere Studentin dazu bewogen die eigene Vertretung zu legitimieren und die Verfasste Studierendenschaft zu stärken.

Nach Wochen der Flugblattscharmützel in den Wahlkampfarenen, den Mensen, Foyers und Netzen sind die Würfel gefallen.
Im kurzen Moment trauter Eintracht, der für gute drei Stunden direkt nach Wahlschluss im kärglichen Ambiente eines kleinen Seminarraumes im Kreishaus zelebriert wird, finden sich ca. 30, später über 40 VertreterInnen verschiedener, sich vor kurzem noch beargwöhnender Hochschulgruppen zur finalen Auszählung, unter den freundlich-gestrengen Blicken der Wahlleiterin Lina, zusammen.
Es ist 17.00 Uhr, die ersten Urnen sind eingetroffen, ihr heißer Inhalt dampft auf den grauen Tischen. Die Umstehenden versuchen sich im cartesianischen Systematisieren, doch immer neue Urnen werden herbeigeschleppt, brachial ausgeschüttet, bis die Unübersichtlichkeit aus sich stapelnden und ineinander verkeilten Wahlzettel wieder die Oberhand über die sich gerade noch abzeichnende Ordnung erlangt hat. Es dauert eine gute Stunde bis alle Zettel sich auf jeweils den Wahllisten zugeordneten Stapeln befinden und das bunte Papier der Fachschaften in einzelne Farben uniformiert ist.
Für Ahnung ist es noch zu früh, nur das Gewirr des Ausrufens der Ordnenden und Zählenden lässt den Schluss zu, dass wohl alle Hochschulgruppen mehr als nur eine Stimme erhalten haben. Schon der klangvolle Name der nicht gelistete Gruppe der Ungültigen erfüllte einige Dutzend mal den Raum.
Alle zählen und alle warten, auch die zahlreich anwesenden Strolche üben sich in Gelassenheit … auf diese Zahlen, die jetzt langsam an die grüne Tafel geschrieben werden und zugleich in die hilfsbereiten Computerprogrammen zur Sitzverteilungsbestimmung hin- und hergerechnet werden.

Vorläufig kann festgehalten werden:

Ungültig 56, Psychologie 117/bei der Wahl 2005 nicht angetreten, LHG 94 Stimmen 2006 und 162 2005, Jusos 519/630, Grüne 357/neu, Spass/G 132/123, Die Wahl 158/neu, RCDS 268/132, Strolche 170/165 und HTW 442/406.

Somit haben 2313 StudentInnen abgestimmt, 578 mehr als im letzten Jahr. Die Wahlbeteiligung beträgt 21,5 %.
Abzüglich der Ungültigen bleiben 2257 Stimmen, so dass es bei dieser Wahl gut 50. Stimmen bedarf um einen der 45 Sitze im Parlament zu ergattern. Da aber die Liste Psychologie nur einen Kandidaten hat, werden knapp 70 Stimmen wieder in den relativen Topf geworfen. Somit geht trotz 5,1 % nur ein Sitz an Psychologie und an die LHG 2 Sitze bei 4,1%, Jusos 11/22,9, Grüne 8/15,2, Spass/G 2/5,8, Die Wahl 3/7, RCDS 6/11,9, Strolche 3/7,5, HTW 9/19,6.

Was dieses Ergebnis für die Sitzverteilung im StuPa bedeutet ist nun klar, was es aber für das Abstimmungsverhalten in diesem heissen wird ist offen, ebenso wie der neue AStA aussehen wird.
Für die Kleinen Strolche ist das Ergebnis erfreulich, da zu vermuten war, dass gerade durch die neu angetretene Grüne Hochschulgruppe einige Stimmen verloren gehen. Durch die Steigerung der Wahlbeteiligung blieb aber ein Verlust aus, es konnten sogar 5 Stimmen hinzu gewonnen werden. Etwas bitter ist, dass den Strolchen nur 7 Stimmen fehlen um einen weiteren Sitz zu erhalten.
Also geht es mit drei Vertreterinnen von den Strolchen, mit Nuria, Anna-Sophie sowie Henrike in die neue Legislaturperiode des StuPas und nicht zu vergessen, mit der Unterstützung der ganzen Kleinen Strolche.
Die erste Zusammenkunft des neuen StuPa ist aber erst für Mai angesetzt, und vernünftige Entscheidungen müssen erstmal zu Stande kommen. Die Aktivitäten in Initiativen und Hochschulpolitik mit allgemeinpolitischem Mandat hingegen gehen weiter und unabhängig vom Parlamentarismus werden sich alle Studierenden im anstehenden Sommersemester zu den repressiven bildungs- und sozialpolitischen Zumutungen verhalten müssen.

Die momentanen Verhältnisse im Stupa (seit 02.02.2005)

die anderen im Stupa – 41 Sitze

Strolche – 4 Sitze (klein aber fein!)

    Wir Kleinen Strolche sind zwar klein, stellen aber mit unseren 4 Sitzen immerhin 9% der Stupa-Mitglieder.
    Der RCDS kommt im StuPa momentan auf 3 Sitze und hat damit im Vergleich zum letzten Jahr an Prozenten verloren, die Liberale Hochschulgruppe hat ebenfalls 4 Stupa-VertreterInnen. Stärkste Fraktion sind die Jusos mit 18 Sitzen, welche somit auch zu einem großen Teil den AStA stellt.
    Drei ReferentInnen des AStA (Co-Referent für Hochschulpolitik und zwei ReferentInnen für Internationales) wurden als FreundInnen und MitstreiterInnen von den Strolchen vorgeschlagen, sind jedoch unabhängig von den Hochschulgruppen.
    Ansonsten sind im StuPa noch die Fachschaftsliste der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften „HTW&Friends“ mit 11 Sitzen, „Spaß und Geselligkeit“ (der Name ist Programm) mit 3 Sitzen und die Libertäre Basisgruppe „Q“ mit 2 Sitzen zu erwähnen.

16.01.06 – Die Strolche sagen dem WWW hallo!
Es ist soweit, ab heute sind die kleinen Strolche auch im Internet zu finden!

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