Solidarität mit den Betroffenen des Spitzels in Göttingen!

Am 13. November 2018 wurde in Göttingen der Verfassungsschutzspitzel (V-Mann) Gerrit Greimann enttarnt. Dort war er in der Basisdemokratischen Linken und der Alternativen Linken Liste, einer Hochschulgruppe an der dortigen Universität, eingesetzt und schnüffelte neben den politischen Strukturen auch das Privatleben der betroffenen Personen aus.

Ziel war anscheinend die grundlegende Ausforschung antifaschistischer und emanzipatorischer Strukturen, um deren anschließende Kriminalisierung zu erleichtern oder auch erst zu ermöglichen. Dass solche Methoden, die auf dem Missbrauch des Vertrauens der bespitzelten Personen beruhen, durch Geheimdienste angewandt werden ist zwar nichts Neues, dadurch werden sie allerdings nicht weniger widerlich. Der aktuelle Fall reiht sich symbolisch ein in den sich durch Politik und Gesellschaft ziehenden und auch von großen Teilen der so genannten „Mitte“ getragenen Rechtsruck. Dieser führt neben einer Stärkung rechter, autoritärer und faschistischer Kräfte auch zum Versuch der Marginalisierung und eben weiterer Kriminalisierung der Menschen und Strukturen, die sich ihnen entgegenstellen.

Währenddessen ist der öffentliche Skandal nicht, dass linke Strukturen derart durch reaktionäre Geheimdienste (die, wir erinnern uns, neben anderen angeblich „staatssichernden“ Maßnahmen neonazistische Mörder*innen und deren Umfeld mit Geld versorgen und beschützen anstatt sie zur Verantwortung zu ziehen) angegriffen werden. Nein. Der angebliche Skandal ist, dass dies nicht heimlich und effektiv genug geschehe. Der Staat und seine Organe sollen anscheinend wenigstens den Anstand haben, sich bei ihren Zersetzungsmaßnahmen nicht erwischen zu lassen. Auch zu diesem Zweck ist vorgesehen, diese „Sicherheitsbehörden“ durch neue Polizeigesetze mit immer mehr Befugnissen bei immer weniger Kontrolle auszustatten, in Niedersachsen beispielsweise durch das geplante NPOG.

Diesen Entwicklungen gilt es sich entgegenzustellen! 

Unsere Solidarität gilt den von Gerrit Greimann und Verfassungsschutz ausspionierten Menschen in Göttingen und anderswo!

Mehr Informationen zum Fall gibt es unter https://de.indymedia.org/node/25896

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Programm der Kritischen Erstiwochen 2018!

Wir freuen uns, euch nun das Programmheft für die Kritischen_Erstiwochen_2018 präsentieren zu dürfen! Die gedruckte Version gibt es bald auch überall in der Stadt zu finden.
Wir freuen uns, dass die 3 Wochen von 23 beteiligten Gruppen und Projekten mit über 25 Veranstaltungen gefüllt wurden und so eine große Bandbreite an Themenfeldern und Veranstaltungsformen anbieten.  Versprochen, es ist für jede*n was dabei!

Viel Spaß beim Stöbern, Kennenlernen, Zuhören und Mitmachen!

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Kritische Erstiwochen 2018

Psst…es tut sich was bei den Kleinen Strolchen. Neben der Arbeit im StuRa und außerhalb können wir schonmal so viel verraten: Wir arbeiten wieder an dem Programm für die Kritischen Erstiwochen 2018! Nach dem Erfolg der letzten 2 Jahre werden diese nun 3 Wochen lang sein. Drei Wochen voller Vorträge, Workshops und Stadtrundgänge mit linken Inhalten. Wir freuen uns schon mega drauf!

– Natürlich wird es auch wieder wunderbare Broschüren und Plakate geben – stay tuned! –

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Am Samstag in Hannover auf die Straße gegen das neue Polizeigesetz!

Demonstration gegen das neue Polizeigesetz

Die autoritäre Welle rollt auch in Niedersachsen weiter. Wesentlicher Bestandteil dieser Entwicklung ist dabei das von der aus SPD und CDU gebildeten Landesregierung geplante neue Polizeigesetz (NPOG). Dieses soll individuelle Rechte und Freiheiten einschränken und der Polizei noch mehr Befugnisse und Möglichkeiten geben Menschen zu überwachen, zu verletzen und einzusperren als sie ohnehin schon hat.
Das ist Mist, und deswegen gehen wir dagegen mit unseren Freund*innen und Genoss*innen aus dem Bündnis No NPOG OS Osnabrück gegen das neue Polizeigesetz auf die Straße, mit denen wir auch schon in den letzten Wochen eine Demo in Osnabrück auf die Beine gestellt haben. Weiter geht’s am Samstag in Hannover mit der landesweiten Großdemonstration.
Am Samstag um 11 Uhr ist Zugtreffpunkt am Hauptbahnhof für eine gemeinsame und sichere Anreise.

Gegen das Polizeigesetz, für die befreite Gesellschaft!

#noNPOG #noNPOG_OS

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Kritische Ersti-Wochen Vol. 2 vom 23.10.2017 – 06.11.2017

Vom 23.10.2017 bis zum 06.11.2017 finden zum zweiten Mal die kritischen Ersti-Wochen statt.

Eine Woche nach der offiziellen Ersti-Woche wollen wir ein Angebot für neue Studierende (und alle anderen Interessierten*) schaffen, sich mit linker Theorie und Praxis (nicht nur) in Osnabrück vertraut zu machen. Mit 19 Terminen an 11 Tagen wird für jede*n etwas dabei sein und es gibt viele Möglichkeiten, nette Menschen und Gruppen kennenzulernen und  Kontakte zu knüpfen. Los geht’s am Montag, den 23.10. mit einem Vortrag von Tammo Jansen zum Thema „Der Diskurs des inneren Schweinehundes – Tratitionelle und kritische Theorie heute“, organisiert von der Initiative zur Förderung gesellschaftskritischer Inhalte (ifgi) sowie der Assoziation gegen Antisemitismus (AgA).

Weitere Informationen zu den einzelnen Gruppen und die verschiedenen Termine findet ihr in der Broschüre.

Wir freuen uns auf euch und die vielen spannenden und interessanten Vorträge/Workshops/Diskussionen/Gespräche, die uns erwarten!

Mit solidarischen Grüßen,

eure kleinen Strolche

 

 

 

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Keine Bühne für Burschis!

Am 19. Oktober fand, wie jedes Jahr, der Erstsemesterempfang der Universität Osnabrück in der Stadthalle statt. Neben unterschiedlichen Initiativen und Hochschulgruppen war dieses Jahr erstmalig die Burschenschaft Arkadia Mittweida mit einem Stand anwesend. Burschenschaften, Landsmannschaften und Studentenverbindungen stehen und standen in einer nationalistischen, antifeministischen, sexistischen und rassistischen Tradition und verbreiten eben diese. Sie sind ein elitärer Männerhaufen. Besonders die Burschenschaft Arkadia Mittweida fiel in der Vergangenheit immer wieder auf. So nahmen sie beispielsweise an den Pegida-Protesten in Dresden teil, luden den Rassisten Kuhlmann in ihr Burschenschaftshaus ein und bewarben eine Veranstaltung mit dem rechtsradikalen Kader Jürgen Elsässer in Bielefeld.

Fehlinformationen und Unterstützung

Im Vorhinein werden die Hoschulgruppen und Initiativen in Form einer Liste informiert, welche Organisationen an der Erstsemesterbegrüßung teilnehmen. Die Burschenschaft Arkadia Mittweida war auf besagter Liste nicht aufgeführt und bis fünf Minuten vor Beginn der Veranstaltung wurde der Stand freigehalten und erst dann erschienen die Burschenschaftler. Es scheint, dass die Anwesenheit der Burschenschaft von den Zuständigen der Universitätsleitung gegenüber anderen Initiativen und Hoschulgruppen gezielt verheimlicht wurde, in jedem Fall wussten die Organisator*innen der Begrüßung davon, dass Arkadia Mittweida einen Stand haben wird, waren sie es doch, die ihnen den Stand zugesagt haben. Auch im Nachhinein wäre es möglich gewesen, die Rechtsradikalen wieder auszuladen. Ganz konkret unterstützten die Verantwortlichen damit rechte Positionen.

Protest geht auch in der Stadthalle

Wir fordern die Organisator*innen der Erstsemesterbgrüßung auf, sich zu diesem Thema zu verhalten. Sollte es nicht zu einer verbindlichen Zusagen kommen, dass bei der kommenden Begrüßung im nächsten Jahr weder die Bruschenschaft noch die Landsmannschaft oder Studentenverbindungen anwesend sein werden, werden wir uns auf Protest vorbereiten und Widerstand leisten.

 

Keine Bühne für Rechte! Keine Bühne für Burschis!

Nationalismus, Antifeminismus und Rassismus sind keine Alternative!

 

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Kritische Ersti-Wochen vom 24.10.2016 – 05.11.2016

Vom 24.10.2016 bis zum 05.11.2016 finden zum ersten Mal die kritischen Ersti-Wochen statt.

Eine Woche nach der offiziellen Ersti-Woche wollen wir ein Angebot für neue Studierende (und alle anderen Interessierten*) schaffen, sich mit linker Theorie und Praxis (nicht nur) in Osnabrück vertraut zu machen. Mit 20 Terminen an 11 Tagen wird für jede*n etwas dabei sein und es gibt viele Möglichkeiten, nette Menschen und Gruppen kennenzulernen und  Kontakte zu knüpfen. Los geht’s am Montag, den 24.10. mit einer Einführung in die Kapitalismuskritik im Raum 22/106.

Weitere Informationen und Termine findet ihr im heft oder auf dem plakat!

Wir freuen uns auf viele spannende und interessante Vorträge/Workshops/Diskussionen etc.

 

 

 

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